7. Globaler Klima-Streik auch in Göppingen

Mit kreativen Aktionen in aller Welt hat die Klimabewegung FridaysForFuture ihrer Forderung nach konsequentem Klimaschutz „Stichwort: Einhaltung Pariser Klimaabkommen“ Ausdruck verliehen. In knapp 70 Ländern gab es am Freitag, den 19.3.21 mehr als 1000 Kundgebungen, auch in Deutschland beteiligten sich eine Vielzahl an Menschen in mehr als 200 Städten und forderten ein Ende der leeren Versprechungen.

Wetterbedingt fand der 7.Globale Klimastreik in Göppingen erst einen Tag später am 20.03.21 unter dem Thema #NoMoreEmptyPromises – keine leeren Versprechungen mehr- statt.
Bei  schönem Wetter haben Klimaaktivist*innen von Parents for Future und Fridays for Future Göppingen die Namen der Menschen, die sich vorher an der Online-Demonstration beteiligt haben, mit Kreide gut sichtbar auf den Göppinger Marktplatz geschrieben.

Die Klimaschützer*innen kamen dabei coronagerecht auch mit vielen Menschen vor Ort ins Gespräch, die ebenfalls von der derzeitigen Politik enttäuscht sind und deutlich mehr Engagement bei der Bewältigung der Klimakrise einfordern.

Über die Online-Demo und durch die spontane Beteiligung von weiteren Menschen am Streiktag konnten knapp 400 Klima-Demonstranten verzeichnet werden. „Damit zeigen wir: Wir sind noch da und haben die Klimakrise nicht vergessen. Wir sind beeindruckt, wie viele Teilnehmer*innen wir auch für unsere coronakonforme Demo gewinnen konnten“, so Diana Wagner von den Parents for Future Göppingen. Zwei Handballspieler der 1. Mannschaft von Frisch Auf Göppingen – Nicolai Theilinger und Daniel Rebmann (Foto links) – haben sich ebenfalls mit Ihrer Unterschrift vor Ort der weltweiten Forderung angeschlossen.

Vor mehr als fünf Jahren, haben die Regierungen dieser Welt im Pariser Abkommen vereinbart,die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, eine Begrenzung auf 1,5°C ist aufgrund der dramatischen Folgen für die Menschen und die Tierwelt dringend erforderlich. Gletscher, das Eisschild Grönlands und der Antarkis schmelzen, die Meeresspiegel steigen, Trockenheit und Hitze, wie es bereits in den letzten Jahren auch schon in Deutschland zu erleben ist, nehmen massiv zu. Starkregenereignisse und Stürme sind deutlich häufiger zu verzeichnen als bisher.

Die Bundesregierung hat, wie auch keine andere Regierung auf dieser Erde, bisher kein realistisches Konzept vorgelegt, wie das 1,5-Grad-Ziel erreicht werden soll. Mit dem Klimastreik wird abermals ein Ende der leeren Versprechungen und mehr Einsatz, den Klimawandel zu begrenzen, gefordert. Die Zeit drängt und die Bekämpfung des Klimawandels kann nicht auf die „lange Bank“ geschoben werden. Das Pariser Abkommen wurde geschlossen, weil die Klimakrise unsere Zukunft bedroht. Nun müssen den Worten Taten folgen.

Die Unterschriften werden in den nächsten Tagen an die Bundestagsabgeordneten im Landkreis übergeben, mit der dringenden Forderung, nach Taten statt Worten, um die Klimakrise zu bekämpfen.

 

PM Parents for Future

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