Digital statt analog – Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Wie sieht eine gute Nachbarschaft in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt aus? Wie kommen Jüngere und Ältere – auch außerhalb der Familie – zusammen? Die Antworten hierauf sollen im Nachbarschaftsgespräch diskutiert und Projekte hierzu entwickelt werden.

Nach der Postkarten-Aktion mit über 155 Rücksendungen, die Anregungen und Wünsche zu Tage trugen, folgt nun der nächste Schritt unter der weiteren Beteiligung der Bürgerschaft. Coronabedingt kann jedoch keine Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Stattdessen wird das Nachbarschaftsgespräch in den virtuellen Raum verlegt. Erste gute Erfahrungen konnten bereits beim „Digitalen Plaudern“ im November im Rahmen des nachbarschaftlichen Projekts gesammelt werden.

Aufgeteilt in unterschiedlichen Altersgruppen sind zwei digitale Nachbarschaftsgespräche angedacht. Der erste Termin ist vorgesehen für junge Erwachsene und Familien. Zielgruppe des zweiten Termins sind die „(Un-)Ruheständler“, ältere Menschen mit Berufs- und Lebenserfahrung. Eingebunden werden die Ergebnisse der bereits durchgeführten Postkarten-Aktion im vergangenen Jahr. Die häufigsten Stimmen errang dabei „Angebote für Kinder, Jugendliche und Ältere in Ursenwang/Manzen“. Gemeinsam mit den Bürger/-innen sollen Ideen und Anregungen in Projekte einfließen.

Das erste digitale Nachbarschaftsgespräch „Junge Familie“, findet am Samstag, 20. März, von 11 bis 13 Uhr statt. Das zweite digitale Nachbarschaftsgespräch „(Un-)Ruhestand“, ist terminiert für Samstag, 27. März, von 11 bis 13 Uhr.

Wenn keine digitalen Geräte für die Teilnahme an dem Nachbarschaftsgespräch zur Verfügung stehen, kann das Tandemangebot genutzt werden: Mit der Anmeldung kann ein Platz reserviert werden. Anmeldefrist für beide Veranstaltungen ist der 17. März, zu entrichten bei Iris Fahle, Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, erreichbar telefonisch unter 07161 650-5240 oder per E-Mail IFahle@goeppingen.de. Der Zugangslink wird den Teilnehmenden anschließend zugesendet.

Das Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche. Zusammenleben – aber wie?“ wird unterstützt vom Staatsministerium Baden-Württemberg, dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der Initiative Allianz für Beteiligung e.V.

 

PM Stadtverwaltung Göppingen

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