Ja zur Machbarkeitsstudie – Bedenken bei alter Trasse

Die Junge Union (JU) im Schurwald begrüßt eine vertiefende Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Hohenstaufenbahn. Die vom Land Baden-Württemberg beauftragte Analyse bescheinigte der ehemaligen Bahntrasse zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd ein sehr hohes Nachfragepotential.

„Vor allem im Hinblick auf die angespannte Verkehrssituation im Nordraum Göppingen sollte keine Möglichkeit zur Verbesserung der Lage ausgeschlossen werden“, meint der stellvertretende JU-Gebietsverbandsvorsitzende Adrian Matzeit.

JU Schurwald-Pressereferent Dennis Eberle setzt auf neue Erkenntnisse: „Wir erhoffen uns Klarheit für die Zukunft. Die Machbarkeitsstudie wird zeigen, ob eine Reaktivierung sinnvoll wäre oder ob wir das Projekt beerdigen können.“

Gleichzeitig treten die Jungunionisten auf die Euphoriebremse. „Viele Fragen sind noch offen, der Weg ist noch weit“, mahnt JU-Mitglied Sebastian Griebling. Zudem haben die JUler in Bezug auf die alte Trasse viele Bedenken. Dazu zählen die Wirtschaftlichkeit, die tatsächliche Nachfrage, die angrenzende Wohnbebauung, der Verlust des Stauferlandradweges und Beeinträchtigungen der bestehenden Infrastruktur. „Alle Fakten müssen auf den Tisch. Erst dann kann eine sinnvolle Entscheidung getroffen werden“, so Griebling weiter.

Im weiteren Verlauf der Untersuchungen hält die JU die Beteiligung der Bürgerschaft für absolut notwendig. Die JUler sind sich einig: „Einschneidende Maßnahmen wie die mögliche Reaktivierung der Hohenstaufenbahn dürfen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg umgesetzt werden!“

 

PM JU Schurwald

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