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Atemberaubendes Spiel auf dem Akkordeon – Christa Behnke begeistert bei Konzert in Bad Boll auch mit eigenen Kompositionen

Wenn Christa Behnke auf ihrem Akkordeon aufspielt, strömt das Publikum.  Die Göppinger Instrumental-Solistin hat nichts von ihrer Zugkraft eingebüßt, wie das brechend volle Café Auszeit in Bad Boll bewies. Selbst auf dem Flur setzten sich die Besucher auf die flugs aufgestellten Stühle, um dem virtuosen Spiel der Künstlerin zu lauschen.

Christa Behnke stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie eine Meisterin ihres Fachs ist. „Volle Pulle ins neue Jahr“, so hatte sie ihr Programm überschrieben und nahm ihre Zuhörer, die aus dem ganzen Landkreis und von darüber hinaus gekommen waren, mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise. Mit einer Folge populär gewordener Opernmelodien startete sie das zweistündige Konzertprogramm. Einer Liebeserklärung an Venedig gleich kamen ihre nach der Lagunenstadt benannten Variationen auf der Basis des Liedes „Mein Hut, der hat drei Ecken“.

Was Christa Behnke aus ihrer voll moderner Technik steckenden „Quetschkommode“ rausholen kann, bewies wie mit ihrem Stück „Im Hühnerstall“. Das Gegackere des Federviehs konnte sie auf ihrem Instrument perfekt imitieren.  Ihre Erfolgskomposition war zugleich der Start zu einem atemberaubenden Flug rund um den Globus. Wie international die Musik ist und wie sehr sie die Menschen verbindet, wurde dabei deutlich. Der Mousette-Walzer entführte an die Seine und den Eiffelturm, das Tango-Potpourri nach Argentinien und das Lied vom Soldaten am Wolgastrand nach Russland. Mit ihrem „Zirkus Bianco“ zog Christa Behnke musikalisch nach Italien, bevor die Tulpen aus Amsterdam erblühten und der Csardas aus Ungarn zu hören war. Begeistert aufgenommen wurden die von ihr interpretierten Wiener Lieder, die an die Zeiten von Paul Hörbiger und Hans Moser erinnerten.

Kein Konzert mit Christa Behnke, auf dem die Künstlerin ihre eigenen Kompositionen spielt, die zu großen Erfolgen geworden sind. Dazu gehören die „Riesling-Polka“, die auch die Trollinger-Freunde im Publikum begeistert, oder  ihr „Wind und Wellen“, das die Besucher an die Nordseeküste versetzt und das Christa Behnke für eines ihrer vielen Konzerte mit ihren „Seebären“, einem Shantychor, komponiert hat. Ihre „rasenden Finger“ auf dem Akkordeon stellte die wohl populärste Göppingerin
beim „Salto Tastale“  oder beim „Zirkus Renz“ unter Beweis. Das Publikum entließ Christa Behnke erst nach mehreren Zugaben. Hans-Ulrich Pohl, der für die monatlichen Konzerte im Café Auszeit verantwortlich zeichnet, versprach den Gästen ein baldiges Wiederhören mit „ihrer Christa“, die mit ihrem verzaubernden Spiel weltweit schon ein Millionenpublikum erobert hat.

 

PM Maitis Media GbR

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