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Die Musikwelt im Wandel – Seminar beleuchtet Konsequenzen der Digitalisierung für Musikschaffende

Die Musikwelt steht angesichts der zunehmenden Digitalisierung in einem dramatischen Wandel. Die Stufen auf der Karriereleiter ändern sich, gewohnte Erlösquellen versiegen. Mit dieser Thematik befasst sich das Halb-Tages-Seminar für Musikschaffende, das im Rahmenprogramm des Internationalen Musikwettbewerbs „Stauferkrone“ am Donnerstag, 16. Mai, in Donzdorf stattfindet.

Die Digitalisierung verändert die Welt, die Musikbranche bleibt davon nicht verschont. Und mit ihr alle diejenigen, die mit Musik zu tun haben: Komponisten, Textdichter, Musiker, Bands, Interpreten, Produzenten, Studio- und Labelinhaber usw. Für sie ist das Donzdorfer Seminar gedacht, bei dem die Referenten für den Alltag der Musikschaffenden Hilfestellung geben wollen. Silvia Moisig, Direktorin der Gema in Berlin für den im Sommer vergangenen Jahres neu geschaffenen Bereich Mitglieder Relationship, will aufzeigen, wie die Gema den Musikschaffenden auf dem Weg ins digitale Zeitalter weiterhelfen kann und welche Angebote es gibt. Mit der Gema setzt sich auch der Komponist Peter Seiler aus Mannheim auseinander. Er wird sich mit der Frage auseinandersetzen, welchen Nutzen eine Gema-Mitgliedschaft hat und wie Musikschaffende davon profitieren können.

Künstler-Verträge sind für viele Musikschaffende unsicheres Gewässer. Der Leiter des Popbüros Stuttgart, Peter James,  klärt auf  , worauf bei Verträgen zu achten ist, wann sie ein Muss sind und wann überflüssig.  Welche Bedeutung die sozialen Medien inzwischen bei der Musiker-Karriere spielen machen Verena Bößmann und Nikolaj Gruzdov deutlich. Die beiden Geschäftsführer von Dunstan Media House in Filderstadt haben  2018 über eine exakt abgestimmte Kampagne ein ganzes Land von einer Musikgruppe überzeugt und diese zum Eurovision Song Contest geführt.

Schlussendlich geht es im Seminar noch um den eigenen  medialen Auftritt. Jasmin und Manuel Moretti von der Agentur Moretti.world in Göppingen  sowie der Fotograf und Musiker Dominik Eisele zeigen auf, worauf es bei der ersten visuellen Inszenierung ankommt und wie man auch als Künstler zu einer Marke wird. Rüdiger Gramsch von der Agentur Maitis-Media spricht darüber, wie wichtig die Pressearbeit für Künstler ist und was die (virtuelle) Pressemappe enthalten sollte.

In einem abschließend von Thomas Kießling (Neu Ulm) moderierten Talk mit den Referenten werden vor allem noch offene Fragen der Seminarteilnehmer behandelt. Die Leitung des Seminars, das im Hotel Becher in Donzdorf stattfindet,  hat der Komponist und Musikverleger Hans-Ulrich Pohl aus Heiningen. Nach dem Seminar  können die Teilnehmer untereinander und mit den Referenten netzwerken. Mehr Infos und das Anmeldeformular (Anmeldeschluss ist der 25. April)  gibt es unter www.stauferkrone.de

 

PM Maitis Media GbR

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