Bonbonherstellung wie zu Omas Zeiten – Kuchener Notenmäuse besuchen das Kräuterhaus St. Bernhard in Bad Ditzenbach

Wer kennst sie nicht, die leckeren Bonbons in ihren verschiedenen Formen, einer Vielfalt an Farben und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Aber wie werden sie hergestellt?  Um dieses Geheimnis zu lüften, machten sich 17 Kinder des Kinderchors „Notenmäuse“ des Gesangvereins Germania Kuchen zusammen mit der Vorsitzenden Helge Mühlich, der Chorleiterin Heidi Stehle und einigen Mamas, die bereitwillig den Fahrdienst übernahmen, auf den Weg ins Kräuterhaus St. Bernhard nach Bad Ditzenbach. Sie wollten hinter die Kulissen schauen.      

Im Verkaufsraum des Kräuterhauses wurden die Kinder von den freundlichen Verkäuferinnen mit duftendem Tee empfangen, bevor es weiter zum Produktionsraum ging. Dort mussten sie  aus hygienischen Gründen weiße Mäntel an- und blaue Plastikschuhe überziehen. Wie zu Omas Zeiten werden in echten Kupferkesseln heißes Wasser mit Zucker über dem Feuer zum Kochen gebracht. Beim Erreichen der 100 Grad-Marke wird Glukosesirup dazu geleert. Während die Masse kocht werden die Zutaten abgemessen. Je nach Sorte kommen ausgewählte Farbstoffe und Aromen hinzu. Heute stand die Produktion von Salbei-Bonbons auf dem Programm. Alle Zutaten werden gut vermischt. Die heiße, flüssige Bonbonmasse wird unter Vakuum abgezogen und kann dann geschickt in eine Wanne umgeleert werden. Zur weiteren Verarbeitung geht es an den Knettisch. Die Masse beginnt auf dem Arbeitstisch schon abzukühlen und wird dadurch knetbar. Von Hand wird die ganze Masse durchgeknetet und zur Weiterverarbeitung in handliche Stücke geschnitten. Diese passen ganz genau in die Bonbonwalze. Hier bekommen die Bonbons das passende Muster und die richtige Form.

Im Kühltunnel wird das Bonbonband abgekühlt. Dadurch wird das Auseinanderbrechen der Bonbons möglich. Bruchstücke, die beim Walzvorgang entstehen, werden durch ein Rüttelsieb ausgesondert. Und schon sind die leckeren Bonbons fertig zu einer ersten genussvollen Kostprobe . Es war schon ein besonderes Gefühl, die noch warmen Bonbons zu lutschen. Als die Kinder und die Begleitpersonen  auch noch Überraschunsgeschenke mit nach Hause nehmen durften, war die Freude natürlich besonders groß. Die „Notenmäuse“ und die Verantwortlichen bedanken sich ganz herzlich  bei den netten Verkäuferinnen vom Kräuterhaus St. Bernhard, bei Frau Klaschka für die Planung und bei Frau Mechel für die Führung.

PM

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