Sportwetten für Anfänger – Das sollte man wissen

Seit Jahren wächst der Online-Sportwetten Markt in Deutschland stetig an. Das schnelle Geld mit niedrigen Wetteinsätze lockt risikofreudige Fans an, die auf ihre Lieblingsmannschaft setzen. Doch welches System steckt hinter den Wettanbietern und kann man überhaupt Geld gewinnen? Wie berechnet sich die Quote und welche Strategie ist für Anfänger geeignet? Die Antworten auf diese Fragen und fünf hilfreiche Tipps rund ums Thema Sportwetten gibt es hier.

Auf welche Sportarten kann man wetten?

Heutzutage können für fast alle Sportarten Wetten platziert werden, dabei sind Fußballwetten mit Abstand am beliebtesten. Hierbei ist die Auswahl nicht auf Bundesligaspiele begrenzt, sondern auch untere Klassen und Liegen sind möglich. Auf Eishockeyspiele, Tennismatches, Formel 1-Rennen und amerikanische Sportarten wie Baseball, Basketball und American Football wird ebenfalls gerne getippt. Der anfängliche Sportwetten Bonus ohne Einzahlung wird auch gerne mal aus Spaß auf kuriose Disziplinen wie Lacrosse, Cricket oder Curling verwendet.

Buchmacher, Wettbüros und -börsen

Früher wurden Sportwetten in der Regel von Wettbüros oder Buchmachern angeboten, die feste Quoten vorgeben. Dabei tritt der Spieler direkt gegen eine der beiden Parteien als Wettpartner an.

Auch Online-Wettbörsen gewannen in den letzten Jahren an Beliebtheit, weil dort die Teilnehmer gegeneinander antreten können. Dadurch ist die Buchmacher-Marge größtenteils weggefallen und höhere Quoten sind nun möglich. Im Grunde bedeutet das einen größeren Gewinn, wären da nicht die sogenannten Kommissionen. Bei vielen Anbieter fallen für gewonnene Wetten prozentuale Gebühren an, die das Preisgeld etwas abschwächen.

Wie berechnet sich die Wettquote?

Generell sollte man im Vorhinein sich über die Quoten informieren, denn nur faire Angebote sichern einen langfristigen und ertragshaltigen Gewinn. Wenn man an dieser Stelle schon über den Tisch gezogen wird, wächst das Konto auch mit gewonnen Wetten nicht.

Deshalb stellt sich die Frage, wie die Wettquoten überhaupt festgelegt werden. Im Grunde berechnet der Buchmacher die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt bestimmter Ereignisse. Dabei orientieren sich größere Wettbüros an Statistiken und stellen gezielt Personen mit ausgezeichneten Sport-Kenntnissen ein.

In Europa wird die Wettquote anhand Dezimalzahlen angegeben und gibt das Verhältnis von Einsatz zu dem möglichen Gewinn an. Setzt man beispielsweise 100 € auf eine Wette mit der Quote 1,5, beträgt der Auszahlungsbetrag im Erfolgsfall 150 € (1,5 x 100 €). Dabei muss man allerdings beachten, dass der reine Gewinn nur 50 € beträgt, da 100 € eingesetzt wurden. Die Summe aller Wahrscheinlichkeiten, egal ob Sieg, Unentschieden oder Niederlage, ergibt zusammen immer 100 %.

Hier wird also deutlich, dass man immer ein genaues Auge auf die Quoten haben sollte, um langfristig Erfolg zu haben. Je besser man Wahrscheinlichkeiten einschätzen kann, desto höher stehen die Chancen auf einen Wetterfolg.

Die richtige Vorbereitung

Wenn es um Sportwetten geht, sollte man nie auf sein Bauchgefühl hören, sondern sich entsprechend vorbereiten. Allgemein ist ein Muss, sich über die letzten Ergebnisse und Tabellenstände zu informieren, sodass man die Bilanzen der Sportler umfangreich analysieren kann. Über das Internet können Statistiken leicht abgerufen werden, sowie Experten- und Usertipps ansehen. Im Grunde sollte man sich bevor es losgeht folgende Fragen stellen:

  1. Wie weit liegen die Mannschaften in der Statistik auseinander?

  2. Unter welchen Wetterbedingungen findet das Spiel statt?

  3. Welche Faktoren beeinflussen die Sportler (Verletzungen, Trainerwechsel, Konflikte)?

  4. Sind die Mannschaften bereits vorher aufeinander getroffen, falls ja – wie ging das Match aus?

  5. Wie haben die Spieler in den vorherigen Turnieren abgeschnitten?

Wettstrategien

Gerade wenn man das Sportwetten etwas professioneller angehen möchte, braucht man auf Dauer die richtige Strategie. Viele Spieler fokussieren sich dabei auf eine bestimmte Wettart, wobei auf den Spielausgang gesetzt wird. Generell sollte man mit geringen Einsätzen starten und nicht mehr als 2,5 % seines Guthabens auf ein Spiel setzten.

Over- und Under Strategie

Wer die Fußballmatches aktiv verfolgt und umfassend über die Spieler einer Mannschaft informiert ist, kann sein Glück mit folgender Strategie versuchen: Hier setzt man nicht auf den Sieg eines bestimmten Teams, sondern auf die Toranzahl während des gesamten Spiels. Dabei ist natürlich ein breites Wissen über die teilnehmenden Mannschaften nötig, um die Torchance besser einschätzen zu können.

All-In Wetten

Auch wenn man mit einem kleinen Einsatz startet, kann man durchaus das große Geld gewinnen. Vor allem, wenn man zahlreiche Wetten hintereinander richtig tippt, steigern sich die Preisgelder langsam an. Bei dieser Strategie setzt man überwiegend auf Spiele rund um die Quote 1,2 und baut sich somit Stück für Stück eine Taktik auf:

Beginnt man eine All-In Wette mit beispielsweise 10 € Einsatz, gewinnt man 12 € und investiert das direkt in die nächste Wette. Sodass man im Erfolgsfall 14,40 € erwirtschaftet hat, was man wiederum erneut investiert. Bei einer Siegesserie von 30 kleineren Tipps sind das bereits satte 2.373,76 € von ursprünglich 10 € Einsatz.

Bonus-Aktionen

Als Anfänger kann man von diversen Angeboten der Online-Wettbüros profitieren und anfangs nur mit niedrigen Einsätzen spielen. Die meisten Plattformen bieten bei der Ersteinzahlung eine Gratiswette oder Startguthaben an. Mit diesem lukrativen Willkommensbonus kann man das Angebot der Buchmacher besser kennenlernen, um bei zukünftigen Wetten gut vorbereitet zu sein. So kann man beispielsweise riskante Tipps wagen, die hohe Gewinne versprechen, ohne ein Risiko einzugehen.

Bankroll-Management

Mindestens genauso wichtig wie eine ausgefeilte Strategie ist das Konzept des Bankmanagements. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Poker und beschreibt einen verantwortungsvollen sowie vorausschauenden Umgang mit dem eigenen Kapital. Wer einen Großteil des eingezahlten Gelds gleich zu Beginn riskiert, läuft Gefahr, schnell alles zu verlieren. Aber wer mit zu niedrigen Einsätzen spielt, bewegt sich langfristig nicht von der Stelle.

Für Glücksspiel bedeutet ein gutes Bankroll-Management, dass Einsätze, Gewinnlimits und Verlustgrenzen exakt definiert werden. Natürlich kann man diese Limits individuell festlegen, doch Buchmacher geben oft grobe Richtwerte vor. Zudem sollte man nur Beträge einzahlen, die man im Falle einer Niederlage auch finanziell verkraften kann. Das Gleiche gilt für einen Sieg: Wenn man die Gewinne konsequent auszahlt, kommt man nicht in Versuchung, diese ungeplant einzusetzen.

Hilfreiche Tipps

Das Thema Sportwetten umfasst also viele Bereiche und man kann nur schwer allgemeine Aussagen treffen. Damit der Anfang leichter fällt, kann man folgende fünf Hinweise beachten:

  1. Keine Wetten auf Quoten von weniger als 1,2.

  2. Man setzt nur auf Favoriten, wenn sie die Heimmannschaft sind.

  3. Außenseiter-Mannschaften mit Ausfällen bieten sich für eine Gegenwette an.

  4. Unentschieden zu tippen ist unwahrscheinlicher als Sieg oder Niederlage.

  5. Man platziert Sure-Bets durch Anmeldung bei mehreren Anbietern.

Fazit

Aller Anfang ist schwer – gerade beim Thema Sportwetten gibt es unzählige Meinungen und Strategien, die Erfolg versprechen sollen. Doch mit Abstand am wichtigsten ist ein nachhaltiges Bankroll-Management, um vermeintliche Gewinne langfristig zu sichern. Denn eine solide Wettstrategie und die richtige Vorbereitung helfen nur bedingt, wenn man mit dem eigenen Kapital nicht umgehen kann.

Foto von pexels

PM

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