VfB Stuttgart: Zukunft von Trainer Matarazzo unklar

Der VfB Stuttgart hat in der Bundesligasaison 2021/22 einige Niederlagen einstecken müssen. Im letzten Spiel gegen den 1. FC Köln konnte das Stuttgarter Team sich jedoch mit einem 2:1 knapp auf den 15. Tabellenplatz retten und damit den Abstieg verhindern. Für den Sommer hat Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle nun jedoch einige Gespräche angekündigt; vor allem auf der Trainerebene könnte sich dabei einiges tun. Für Trainer Pellegrino Matarazzo könnte das bedeuten, dass sein aktueller Vertrag nicht mehr verlängert wird. Und auch der Posten von Sportdirektor Sven Mislintat könnte auf dem Spiel stehen. Die sportliche Gerüchteküche brodelt bereits!

Die Verträge laufen noch

Eine Pressekonferenz von dem Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgart, die vor wenigen Tagen in Köln abgehalten wurde, sorgte in der Sportwelt für Schlagzeilen. Dabei wurde Alexander Wehrle zur Zukunft des VfB Stuttgart befragt, der überraschend direkte Aussagen machte. Vor allem standen dabei kommende Änderungen im Verein im Fokus. Im Detail kam der Vertrag von Trainer Matarazzo zur Sprache, denn dieser läuft, wie auf seinem Trainerprofil auf dem Transfermarkt zu sehen ist, erst 2024 aus. Aufgrund der vielen Niederlagen wurde sogar über einen früheren Trainerwechsel spekuliert, dies scheint nun allerdings nicht der Fall zu sein. Sportdirektor Mislintats Vertrag läuft hingegen schon im kommenden Jahr aus, hier müsste man dann je nach Strategie entscheiden. Wehrle antwortete auf die Fragen zu strukturellen Veränderungen im Club, dass es nach dem Ende der Liga Gespräche über Matarazzo und Mislintat geben würde. Da beide jedoch noch über Verträge verfügen, die über diesen Sommer hinausgehen, wird es zur nächsten Saison wohl noch keinen direkten Wechsel geben.

Für Wehrle galt zudem der Klassenerhalt als klarer Fokus, dies hat die Stuttgarter Mannschaft nun tatsächlich geschafft. Trainer Matarazzo äußerte sich zu diesem Erfolg mit purer Freude. Vor allem dadurch, dass sich der mögliche Abstieg erst am letzten Spieltag vermeiden ließ, war die Stimmung im Stadion besonders euphorisch. „So einen Moment wie heute, vergisst man nie“, freute sich der Trainer, der den Verein seit 2019 begleitet. Der Vertrag von Matarazzo läuft noch zwei weitere Jahre, in denen er voraussichtlich die Chancen haben wird, den Verein zu neuen Bestleistungen zu bringen und eine Vertragsverlängerung zu erhalten.

Die kommende Saison als große Herausforderung

Nachdem der VfB Stuttgart den Klassenerhalt gemeistert hat, muss sich das Team jetzt auf eine harte Saison vorbereiten, denn die Kurve wurde nur haarscharf gekratzt. Ab Sommer muss deshalb an einer neuen Strategie gefeilt werden, denn die Konkurrenz bleibt groß. Gleichzeitig scheint das Team für die 2. Bundesliga einfach zu stark zu sein. In der kommenden Saison müssen sich die Stuttgarter erneut mit den ganz Großen messen – unter anderem mit dem Champion Bayern München.

Der amtierende Meister stand schon zu Beginn der Saison 2021/22 als großer Favorit fest. Dass die Bayern die Bundesliga erneut gewonnen haben, ist damit keine große Überraschung. Nun darf die Mannschaft schon zum zehnten Mal in Folge die Meisterschale ihr Eigen nennen und auf dem Marienplatz in die Höhe strecken. Und auch für die kommende Saison geht der FC Bayern München als großer Favorit ins Rennen. Das zeichnet sich sogar jetzt schon in den Prognosen der Experten bei den Anbietern von Sportwetten ab, die bereits jetzt Quoten für die Saison 2022/23 erstellt haben. Die Bayern gelten dort mit einer Quote von 1,15 für den Titelgewinn wieder klar als absoluter Favorit (Stand: 17.5.2022). Für das Stuttgarter Team sieht das etwas anders aus. Platz eins scheint mit einer Quote von 1000.00 laut Expertenmeinung fast unmöglich. Trotzdem liegt der VfB noch vor dem FC Augsburg, obwohl dieser zuletzt den 14. Tabellenplatz erlangen konnte – es bleibt also abzuwarten, wie sich die Stuttgarter in der neuen Saison schlagen werden.

Wie Matarazzos Zukunft aussieht, ist derzeit noch unklar. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er jedoch zumindest bis zu seinem Vertragsende 2024 im Club bleiben. Sollte er bis dahin weitere Glanzleistungen hinlegen, wie etwa am 34. Spieltag, könnte möglicherweise sogar eine Verlängerung als Belohnung bereitstehen.

Fotos von pixabay

PM

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