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Morbus Sockenschuss im MuSeele

Viele interessierte Besucher kamen im Rahmen des Sommers der Verführungen zur Lesung „Morbus Sockenschuss“ ins MuSeele im Christophsbad. Die spannende und informative Lesung von Karin Knick, psychiatrische Krankenschwester aus Berlin, zog die Gäste in ihren Bann. Auf humorvolle Weise beschreibt sie ihre Arbeit als psychiatrische Krankenschwester in einer Berliner Klinik. Sie schildert, wie es „hinter den Kulissen“ einer psychiatrischen Klinik zugeht und wie die Behandlung von Patienten aus der Perspektive einer Krankenschwester aussieht. Alle beschriebenen Charaktere sind zwar frei erfunden; der allgemeine Rahmen und die vorgestellten Menschen sind aber trotzdem ‚erschreckend real‘. Empfindet der Hörer das Vorgelesene als eher amüsant, ist es doch erschreckend, welche Dinge zum Alltag in diesem Beruf gehören. Durch die vergnügliche Art des Vortragens fiel es schwer, doch den Ernst und die Wichtigkeit und Kompetenz in der Ausübung des Berufes psychiatrische Krankenschwester zu sehen. Vor wenigen Jahren absolvierte Karin Knick auch eine Zusatzausbildung für die Fachpflege Psychiatrie. In ihrem Buch „Morbus Sockenschuss“, 260 Seiten, bereits in der 2. Auflage beim Manuela Kinzel Verlag erschienen, entlockt Karin Knick so manches Schmunzeln, aber regt auch zum Nachdenken an.

Gern bot die Autorin nach ihrer Lesung die Möglichkeit, um Fragen zu stellen. Einige Gäste nutzten dies. Herr Dipl.-Psychologe Rolf Brueggemann, Leiter vom MuSeele im Göppinger Christophsbad, lud die Gäste im Anschluss zu einer Führung durchs MuSeele ein und erläuterte in diesem Rahmen frühere und heutige Behandlungsmethoden.

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