Gaming in der Schweiz – so sieht die Situation im Nachbarland aus

In Deutschland gibt es ca. 34 Millionen Menschen, die gelegentlich oder regelmäßig Computer- und Videospiele spielen. Angesichts der Gesamtbevölkerung von ca. 83 Millionen ist das eine beachtliche Anzahl. Es steht somit außer Frage, dass Gaming in Deutschland einen hohen Stellenwert einnimmt. Doch wie sieht eigentlich die Situation in dem Nachbarland Schweiz aus? Das ist eine berechtigte Frage, mit der wir uns in diesem Artikel näher befassen möchten.

Gambling gehört zu den beliebtesten Arten von Gaming

Wenn von Gaming die Rede ist, denken die meisten von uns an Genres wie Action, Strategie oder Rollenspiel, aber es gibt noch zahlreiche weitere Arten und auch Gambling erfreut sich einer großen Beliebtheit. Allerdings hat sich die Situation diesbezüglich in den letzten Jahren gewandelt. Das zeigt sich unter anderem daran, dass viele Schweizer inzwischen auf den Besuch eines Casinos vor Ort verzichten und stattdessen in einem Online Casino spielen. Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, denn Online Casinos mit Schweizer Franken sind weit verbreitet. Ganz zu schweigen davon, dass virtuelle Spielbanken einige Vorzüge mit sich bringen.

Viele Schweizer schätzen beispielsweise, dass es bei Online Casinos fast immer einen Spielhallen Bonus in Form von Freispielen oder zusätzlichem Guthaben gibt. Auch die enorme Flexibilität ist für viele ein Grund, um Online Casinos ihren landbasierten Konkurrenten vorzuziehen. Gaming ist schließlich immer und überall möglich, da es lediglich eine stabile Internetverbindung braucht.

Wearables und weitere Technologien kommen zunehmend zum Einsatz

Die Gaming-Welt hat sich in den letzten Jahren stark verändert und die Auswirkungen zeigen sich auch im Spielverhalten der Schweizer. Heutzutage ist es beispielsweise ganz normal, für bestimmte Games Wearables zu nutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist das einer Smartwatch ähnelnde Gerät Pokémon Go Plus, welches das automatisierte Fangen von Monstern ermöglicht. Neben Wearables spielen jedoch auch andere Technologien eine immer größere Rolle. Interessant sind beispielsweise XR-Technologien wie Augmented und Virtual Reality. Sie ermöglichen Spielern, in eine erweiterte oder gar gänzlich neue Realität einzutauchen. Generell gibt es immer mehr Technologien, die das Gaming verändern und viele Schweizer finden großen Gefallen daran.

Fast die Hälfte aller Schweizer sind Gamer

Tatsächlich ist der Anteil an Gamern in der Schweiz höher als in Deutschland. Während in Deutschland ca. 41 % der Bevölkerung Computer- oder Videospiele spielen, sind es in der Schweiz fast die Hälfte. Gaming ist also kein Nischenmarkt, sondern vielmehr ein Massenphänomen. Entgegen der weitläufigen Meinung spielen die meisten jedoch nicht auf ihrem PC oder einer Konsole, sondern auf dem Smartphone – Statistiken zufolge etwa 83 %.

Neben Gambling gibt es noch zahlreiche weitere Genres, die sich einer großen Popularität erfreuen und beispielsweise Partyspiele wie Mario Kart sind sehr beliebt. Bleibt nur noch die Frage, was eigentlich zu dieser Entwicklung beigetragen hat. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Gaming schon seit vielen Jahren einen gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt und Teil der Kultur ist. Einen wirklichen Boom hat es jedoch erst im Zuge der Krise erlebt. Aufgrund von Corona ist der Anteil an spielbegeisterten Schweizern stark angestiegen, was auch dem E-Sport zugutekam.

Foto von Erik Stein auf Pixabay

PM

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