Älbler gewinnen die „Goldene Alpenkrone“: „Roger & Company“ überzeugen Jury mit musikalischer Tanzeinladung

Ainring. Roger & Company sind die Sieger der „Goldenen Alpenkrone“. Das Trio um Roger Dorn von der Schwäbischen Alb überzeugte mit dem Titel „Heute geh’n wir tanzen“ die hochkarätig besetzte Jury des internationalen Musikwettbewerbs für Volksmusik und volkstümlichen Schlager, der zum zweiten Mal in Ainring im Berchtesgadener Land stattgefunden hat. Für Roger Dorn gab es von der Jury zudem den Preis für die beste Komposition. Produziert wurde der Titel von Walter Wessely aus Graz.

Auf den zweiten Platz kam mit Ruud Appelhof ein Sänger aus der Provinz Limburg in den Niederlanden. Sein Beitrag:  „In Tirol gibt’s koane Grachten“, den Appelhof selbst komponiert hatte. Auf den dritten Rang kam mit Sarah-Ann eine Sängerin aus dem Montafon, die mit einer Mischung aus Oberkrainer und Schlager ihren eigenen musikalischen Stil entwickelt hat. Auch sie komponierte  ihren Titel „Deine Diva liebt dich nicht“ selbst. Der Preis für den besten Text ging an  Helmuth-Josef Keller aus Eschenbach (Kreis Göppingen) für den Beitrag „Senioren, ja die Senioren“. In der Jury saßen Jodel-Königin Uschi Bauer, die Volksmusiksängerin und Moderatorin Lydia Huber, der Komponist des „Böhmischen Traums“, Norbert Gälle, der Blasmusikexperte und Radiomoderator Martin Huttenlocher, sowie der Ainringer Berufsmusiker, Komponist und Texter Klaus Mehlig. Die Jury hatte nicht nur Musik und Text der Beiträge zu bewerten, benotet wurden auch Präsentation und Fernsehtauglichkeit der eingereichten Titel. Mit der Jurybewertung zeigte sich auch der künstlerische Leiter des Wettbewerbs, der Komponist und Produzent Hayo Well (Uhingen) zufrieden: „Die Juroren haben eine professionelle Arbeit geleistet.“

Das Publikum konnte in einer separaten Abstimmung seinen Liebling küren: Das Zuschauer-Votum gewann mit 30,01 Prozent der abgegebenen Stimmen  die Schweizerin Jolanda mit ihrem Lied „Regenbogen“, das Helly Kumpusch für sie komponiert hatte.

Moderiert wurde das Finale, für das sich 13 Interpreten aus vier Ländern qualifiziert hatten, von Fernseh-Entertainer, Sänger und Comedian Hansy Vogt, der mit seiner Show die Zeit der Juryberatungen überbrückte.

Die „Goldene Alpenkrone“, die von der Göppinger Agentur Maitis-Media im großen Saal des Hotels „Rupertihof“ in Ainring ausgerichtet wird, war eingebettet in einer mehrtägiges Musikprogramm, das die Schlagersängerin Liane, der Volksmusiker Hansi Berger, sowie die aus Vorarlberg stammende Eva-Maria Berger mit ihrem Mann Thomas bestritten. Für eine heitere Note im Rahmenprogramm sorgte zwischendurch immer wieder der bayerische Geschichtenerzähler Lenz Berger. Die nächste „Goldene Alpenkrone“ findet im Herbst 2023 statt.

Foto von Schwabenpress

PM Maitis-Media GbR

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