E-Scooter – mehr als nur ein kurzlebiger Trend auf den Straßen

Von allen Mobilitätsnachrichten im Jahr 2020 hat nichts die Schlagzeilen mehr dominiert als Elektroroller. Was sagen einige der größten Geschichten des letzten Jahres im Weltraum über die Zukunft der Mikromobilitätsgeräte aus? Werfen wir einen kurzen Blick auf einige der größten Trends des aktuellen Jahres, um zu sehen, wie die Welt der E-Scooter im Jahr 2021 aussehen mag.

Nicht nur positive Aspekte

Im vergangenen Jahr haben eine Reihe von Städten auf der ganzen Welt beschlossen, Elektroroller zu verbieten, da die Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Mikromobilitätsgeräte zunehmen. Von New Orleans bis Hong Kong haben immer mehr Städte den Einsatz von E-Scootern in städtischen Gebieten enorm eingeschränkt, wobei einige Gebiete beschlossen haben, sie einfach komplett zu verbieten. Diese Beschränkungen wurden im Frühjahr dieses verschärft, was zu höheren und strengeren Bußgeldern für diejenigen führt, die dazu neigen, die Gesetze zu ignorieren. Besonders in stark urbanen Gegenden wird auch weiterhin mit Vehemenz gegen die Scooter angegangen, während kleinere Städte von dem Hype profitieren. Man darf sich also darauf einstellen, dass der Konkurrenzkampf auf den hiesigen Straßen immer mehr zunehmen wird.

Ferngesteuert?

Die meisten Fortschritte in der Welt der E-Scooter im vergangenen Jahr konzentrierten sich auf die Sicherheit und erstreckten sich über verbesserte Bremssysteme bis hin zu größerer Reichweite. Einer der interessantesten Trends, der im vergangenen Jahr angekündigt wurde, war die neue E-Scooter-Technologie des kalifornischen Start-Uppers Tortoise, mit der die Geräte ferngesteuert werden können. Es wird erwartet, dass dies schon 2021 auch hier in Europa der Fall sein wird; besonders Österreich hat erste Interessen angemeldet, sich für diese Tests zur Verfügung zu stellen in manchen Städten. Wettanbieter Österreich spekulieren schon jetzt darauf, ob es Linz oder Salzburg werden wird – spannend bleibt es so oder so.

Kaufen ist das neue Mieten

Bisher hat sich ein Großteil des Marktes für E-Scooter auf Shared Services konzentriert, also jene, die man am Straßenrand mit der App freischalten konnte. Das Jahr 2019 hat allerdings bewiesen, dass das Interesse an persönlichen E-Scootern stetig wächst, auch in und um Göppingen. Es darf davon ausgegangen werden, dass sich dieser Trend auch in der näheren Zukunft ausbreiten wird. Denn erstens kommen immer mehr Unternehmen auf den Markt, sodass Kunden und Fans fast schon den Preis vorgeben können, des Weiteren ist auch der Gebrauchtmarkt sehr aktiv. Denn viele Unternehmen wollen ihre Scooter nur selten länger als zwei Jahre anbieten, versuchen aber die alten Geräte noch verhökern zu können. Hier kann man also mitunter gute Fänge machen.

Fazit – steigende Mobilität führt zu sinkenden Preisen

Also kann man davon ausgehen, dass E-Scooter auch in den kommenden Jahren einen regelrechten Hype auf den Straßen auslösen werden. Günstige Alternativen, und Batterien, dank derer man länger und schneller fahren kann, laden ein, anstelle des Busses oder des eigenen Autos vermehrt auf diese Art der Fortbewegung zu setzen. Selbst kleinere Städte wie Göppingen werden sich also auf eine Veränderung in der Mobilität der Einwohner einstellen müssen. Gelingt dies, kann dies nachhaltig zu einer Reduzierung von Abgasen und Treibstoffen führen.

Foto von pixabay

 

PM

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