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Glücksspielanbieter spenden, um das Coronavirus zu stoppen

Die Betreiber Meg-Star und Melco Resorts spenden beträchtliche Summen. Meg-Star gab bekannt, dass ungefähr 1,24 Millionen gespendet werden. Die Einrichtung „Wuhan Coronavirus Special Fund“ verwaltet die Spendengelder. Melco ist bestrebt, in gleichem Umfang zu helfen. 2,6 Millionen Dollar werden in Wuhan in der Provinz Hubei zur Verfügung gestellt, um medizinische Bedürfnisse zu erfüllen und die Unterstützung der Gemeinden zu gewährleisten. In Deutschland sind derzeit 14 Fälle gemeldet, weltweit hingegen wird von 37.555 Fällen gesprochen, 813 Menschen sind bereits gestorben. Der Virus legt die chinesische Gemeinschaft in Frankfurt lahm. Chinesen, die kürzlich aus China kamen, werden gemieden. Die sozialen Folgen sind ebenso gravierend wie die wirtschaftlichen.

China mit 37.199 Fällen ist am meisten betroffen

Singapur mit 40 Fällen befindet sich an zweiter Stelle

Thailand mit 32 Fällen an dritter Stelle

Jeweils ein Fall sind in Nepal, Spanien, Finnland, Schweden, Belgien, Sri Lanka und Kambodscha gemeldet

 

Spenden der Glücksspiel-Industrie, um den Coronavirus zu stoppen

Casinos in Macau spenden gegen den Kampf des Coronavirus. Der Casinobetreiber Meg Star spendete beträchtlich. Der Casinobetreiber Melco ist ebenso bestrebt, finanzielle Hilfe anzubieten.

Die Zahlen sind erschreckend. Die Zahl der Infizierten ist vom 21.01.2020 bis 09.02.2020 auf knapp 38.000 gestiegen.

 

Macao verliert beträchtliche Einnahmen

Die Umsatzzahlen der Casinos in Macau sind erheblich gegenüber den Einnahmen des Vorjahres zurückgegangen.

Gewinnsumme ist 2,51 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 11,3 % gleichzusetzen ist, gemessen an den Zahlen Januar 2019 der Rückgang bezogen auf die Dezember-Einnahmen beläuft sich auf 13,7 %

Die Besucheranzahl reduzierte sich um 80 %.

Es ist nicht das erste Mal, dass Casino-Betreiber wesentliche Spenden tätigen. In Europa werden jährlich Spenden gesammelt zur Prävention und Behandlung von gravierenden Glücksspielproblemen. Im Jahre 2019 hat GVC Holdings der Wohltätigkeitsorganisation 1,8 Millionen US-Dollar zukommen lassen. Das etablierte namhafte William Hill Casino spendete 1,3 Millionen US-Dollar. Im Januar 2020 kamen die US-Pokerspieler zur World Poker Tour und spendeten für Wildlife in Australien. Die Kampagne endete mit US-Dollar 66.990 für den australischen Zoo. Hoffentlich beteiligen sich ausländische Casinobetreiber an derartigen Kampagnen und helfen mit expliziten Coronavirus-Spenden.

Galaxy Entertainment und SJM sind bereit zu helfen, ebenso wie Sands China und MGM China. Sands China spendet voraussichtlich 3,125 Mio. USD. Die zentrale Volksregierung in Macau sorgt für die Zuteilung der Spendengelder. 2,5 Millionen US-Dollar sind vorerst für die Vernichtung und Eindämmung des Virus auf dem Festland gedacht, während weitere 625.000 US-Dollar für die Behörden in Macau zur Verfügung stehen. MGM China wird für medizinisches Zubehör spenden. Insgesamt hat die dort ansässige Glücksspielbranche ungefähr 11,25 Millionen US-Dollar gespendet, ein wahrhaft stattlicher Betrag.

41 Casinos in Macau werden geschlossen, vorerst für zwei Wochen. Derzeit sind zehn Menschen in Macau infiziert. Die Schließung ist hart für die Casino-Betreiber, Macau gilt sozusagen als Monte Carlos des Ostens. 100.000 Menschen sind in der Glücksspiel-Branche tätig. Die Stadt verzichtet aufgrund der Schließung auf die Steuern.

China kalkuliert mit 10 Milliarden Euro im Kampf gegen den Coronavirus. Es ist nunmehr einwandfrei bewiesen, dass es jetzt schon mehr Tote durch den Coronavirus gab, als seinerzeit durch den Sars-Virus. Das Formel-E-Rennen für den 21. März in China wurde abgesagt. In Absprache mit dem Automobil-Weltverband FIA, dem chinesischen Automobilverband CAMF und den dort ansässigen Behörden wurde dieser Entschluss gefasst. Apple schließt vorübergehend seine Filialen in China, beteiligt sich jedoch ebenfalls mit erheblichen Spenden. Es ist ersichtlich, dass nicht nur die Spielkasino-Metropole in Macau hart betroffen ist, die gesamte Wirtschaft ist deutlich eingeschränkt.

Die Casinobetreiber spenden wie erwähnt großzügig. In naher Zukunft werden sich viele Casinobetreiber für Spenden explizit zur Bekämpfung des Coronavirus entscheiden. Die Spenden aus Macau sind ein gutes Beispiel, sodass viele etablierten und namhafte Glücksspiel-Betreiber, gerade aus der betroffenen Region, bereit sind großzügig zu helfen. Grundsätzlich ist ersichtlich, dass gerade im Bereich Glücksspiel für Projekte gespendet wird, die durchaus weltweit wichtig sind. Wildlife beispielsweise ist ein solches Projekt, nun ist allerdings die Bekämpfung des Coronavirus aktuell und hat momentan den Vorrang.

 

PM

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