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Das BUND-Jahr in Baden-Württemberg – Der Umweltverband zieht Bilanz und blickt auf ein erfolgreiches Jahr in Naturschutz und Umweltpolitik zurück.

Der BUND Baden-Württemberg hat 2018 vor allem in der Umweltpolitik, im Naturschutz und bei der Nachhaltigkeit viel erreicht. Die Zahl seiner Mitglieder und Spender*innen stieg auf über 95.000 an, so viele wie noch nie. Landesweit engagierten sich über 5.000 Menschen in 250 BUND-Gruppen ehrenamtlich für Umwelt- und Naturschutz. Der Jahresbericht erstrahlt mit überarbeitetem Layout und mit über 100 Fotos und Grafiken in neuem Glanz. Er ist online und gedruckt erhältlich.

„Unsere starke politische Kraft und Stimme erhalten wir durch die über 95.000 Unterstützer*innen, die in Baden-Württemberg hinter uns stehen. Das sind so viele wie noch nie. Wir freuen uns über den großen Zuspruch für unsere Arbeit. Das ermöglicht es, uns politisch und finanziell unabhängig für Natur und Umwelt in Baden-Württemberg einsetzen zu können“, sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg. „Herz und Hand des Verbandes sind die über 5.000 aktiven Ehrenamtlichen. Jedes Jahr leisten sie über 750.000 freiwillige Arbeitsstunden im Umwelt-, Arten- und Biotopschutz. Ihnen gilt zu allererst mein herzlichster Dank“, so Dahlbender.

 

Schwerpunkte 2018: Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Biotopverbund

Im Mittelpunkt standen 2018  BUND-Aktionen zur nachhaltigen Mobilität, zum Klima- und Naturschutz sowie rund um den Biotopverbund:

„Der BUND hat den Umwelt- und Naturschutz auf politischer Ebene mitbestimmt. In der konkreten Naturschutzarbeit lag unser Schwerpunkt im Aufbau und der Weiterentwicklung von vier Biotopverbünden. Mit den Projekten Biotopverbund im Offenland und Rettungsnetz Wildkatze schaffen wir Netze des Lebens. Pflanzen und Tiere wie die Wildkatze finden dadurch sichere Wander- und Ausbreitungswege in unseren ausgeräumten und zersiedelten Landschaften. So haben Tiere und Pflanzen auch in Zeiten des Klimawandels langfristig eine Überlebenschance“, blickt Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender auf das vergangene Jahr zurück.

„Im Umweltschutz haben wir entscheidende Impulse angestoßen. Landauf und landab engagieren wir uns von der Kommunal- bis hin zur Landespolitik für die konsequente und nachhaltige Mobilitätswende. Die Folgen des globalen Klimawandels können wir nur mit einer radikalen Verkehrswende eindämmen. Die vom BUND initiierte Studie Mobiles Baden-Württemberg hat wissenschaftlich belegt: Ohne Verkehrsreduktion ist der Klimaschutz nicht zu schaffen“, so Dahlbender.

 

Wie es 2019 weiter geht

Für 2019 und die Folgejahre liegt der Fokus des BUND noch stärker auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Artenschutz: „Trotz der Erfolge, dem tatkräftigen Engagement der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen im ganzen Land gibt es noch viel zu tun. Wir werden die Ärmel hochkrempeln und selbstbewusst für saubere Luft, eine lebenswerte Umwelt, Natur- und Artenschutz eintreten und politischen Druck ausüben für den Klimaschutz und den Stopp des Artensterbens“, so Dahlbender.

Über den BUND

In Baden-Württemberg engagiert sich der BUND seit über 55 Jahren für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft, für Natur, reine Luft, sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel. Über 95.000 Unterstützer*innen ermöglichen das. Die Arbeit seiner über 5.000 ehrenamtlich aktiven Mitglieder ist Herz und Hand des Verbands. Mit mehr als 750.000 Einsatzstunden im Jahr leisten sie einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz im Land.

 

Jahresbericht 2018 lesen

  • Den Jahresbericht 2018 finden Sie online hier: www.bund-bawue.de/jahresbericht
  • Die gedruckte Ausgabe können Sie kostenlos bestellen in der BUND-Hauptgeschäftsstelle, Mühlbachstraße 2, 78315 Radolfzell, Telefon: 07732.150.70, info.bawue@bund.net

 

PM Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Baden-Württemberg e. V.

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