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Aktionstag gegen Plastikmüll: Deutschland braucht eine Anti-Plastikmüll-Strategie

Zum Internationalen Ocean Cleanup Day erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. In einem atemberaubenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Der größte Plastikstrudel Pazifik ist viermal so groß wie Deutschland. Deshalb rufen wir heute zu einem deutschlandweiten Aktionstag gegen Plastikmüll auf und unterstützen damit den Internationalen Ocean-Clean-Up-Day.

Die Beseitigung des immer weiter wachsenden Plastikbergs allein unseren Kindern und Enkelkindern aufzubürden, ist unverantwortlich. Wir fordern die Bundesregierung mit unserem Aktionsplan gegen Plastikmüll zum Handeln auf. Wo immer es geht, muss Plastik vermieden werden. Wir fordern von der Bundesregierung Maßnahmen, um den Verpackungsmüll in Deutschland bis 2030 zu halbieren. Das heißt: Schluss mit unnötigen Plastik-Verpackungen in den Supermärkten und eine Abgabe auf besonders umweltschädliche Wegwerfprodukte wie Plastiktüten, Coffee-to-go-Becher oder Take-away-Essensverpackungen. Außerdem wollen wir die Mehrwegquote in Deutschland steigern und die indirekten Plastiksubventionen in Höhe von 780 Millionen streichen. Das Geld stecken wir unter anderen in die Forschung für eine innovative Kreislaufwirtschaft.

 

Hintergrund:

Unseren Aktionsplan gegen Plastikmüll finden Sie hier:

https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/umwelt/PDF/180828_Autorenpapier_Plastikm%C3%BCll_Aktionsplan.pdf

PM BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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